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Mittwoch
Apr242013

Twitter verweigert sich Flattr

Vor gerade einmal einem Monat hat sich Flattr ganz im Zeichen der sozialen Netzwerke neu aufgelegt, und ein Kernpunkt dabei war die Integration mit Twitter, mit der man jemanden einfach dadurch anflattern konnte, daß man dessen Tweet in die eigene Favoritenliste aufnimmt. Das geht sehr komfortabel direkt in allen gängigen Twitterclients, ohne daß man ein Flattr-Plugin installieren oder eine URL irgendwo hinkopieren müsste.

Dummerweise ist Twitter der Ansicht, daß dies eine unzulässige Nutzung sei, und hat Flattr verboten, die Funktion weiter anzubieten. Als Begründung wird eine Richtlinie herangezogen, die direkten kommerziellen Nutzen aus den Tweets der Nutzer eines Drittdienstes untersagt. Offenbar hat Flattr angeboten in diesem Fall auf seine sonst üblichen 10% Gebühr zu verzichten, aber darauf wollte sich Twitter nicht einlassen. Genau wie bei der harten Haltung von Apple gegenüber Flattr-fähigen Podcast-Clients geht es hier wohl weniger um Flattr als darum, das eventuell sehr zukunftsträchtige Feld der Mikrotransaktionen auf der eigenen Platform selbst besetzen zu wollen (und man kann annehmen, daß sowohl Twitter als auch Apple hier Ambitionen haben).

Statt dessen darf man jetzt bei Flattr YouTube-Videos "herzen". Und Tweets kann man natürlich auch weiterhin noch per Flattr-Plugin oder kopierter URL würdigen.

Flattr this

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