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Sonntag
Aug052012

Automatisiert über die sozialen Netze flattern

Das ursprüngliche Grundkonzept von Flattr und Kachingle war die "streßfrei faire Kultur-Flattrate": Man setzt je nach Leistungsbereitschaft einen monatlichen Beitrag fest, der dann ohne weiteres Zutun unter den Anbietern der Inhalte, die man in diesem Monat genossen hat, verteilt wird (und an niemanden sonst). Bei Kachingle (und Piano) geschieht dies völlig automatisch, indem aufgerufene Seiten gezählt werden, bei Flattr muß man Knöpfe drücken (was natürlich den Vorteil hat, daß man mehr Kontrolle darüber hat, wen man unterstützen will, andererseits aber vielleicht auch etwas mehr Ehrlichkeit gegenüber den eigenen Konsumgewohnheiten erfordert).

Das große Problem besteht darin, daß nur ein (verschwindend?) kleiner Teil der Angebote für die solche Spendensystem sinnvoll wären in den jeweiligen Katalogen vertreten sind, und sich daher nicht überall Flattr-Buttons finden, wo man sie gerne anklicken würde. Als Reaktion darauf hat Flattr die Wunschliste der "Unclaimed Things" und "Pending Flattrs" eingeführt, die es erlaubt, Dinge einfach mal provisorisch zu flattern, und die es dem Inhaber durch einen automatisierten Urheberzuordnungsvorgang auch einfach macht, die Flatters irgendwann später auch tatsächlich einzusammeln. Allerdings war es bisher recht mühsam, Seiten ohne eigenen Flattr-Knopf zu würdigen, ein Problem, das genaugenommen auch bei Seiten mit einem solchen besteht, denn man muß ja immer noch aktiv irgendwo draufdrücken, was vor allem bei Inhalten, die man abseits des Computers konsumiert umständlich ist.

Die Situation bessert sich durch die steigende Verbreitung des Flattr-API. So konnte man (bis Apple dazwischengefunkt ist) mit Instacast durch das bloße Anhören von Podcasts diese flattern. Und seit kurzem gibt es gleich eine ganze Reihe von Diensten, die die eigenen Aktivitäten in den verschiedenen sozialen Netzwerken (wo man ja sowieso schon viel auf "Like" und "Plus" und "Teilen" drückt) in Flattern umsetzt. Das Nette an diesen Netzwerken ist es, daß es dem provisorischen Flattern mehr Sichtbarkeit verschafft, was dem Anbieter den Wunsch seiner "Kundschaft" klarer macht, daß das umständliche Eintragen der Dinge in den Katalog weitgehend wegfällt, und daß durch die jeweiligen API alles ganz ohne Zuarbeit der Netzwerkbetreiber erfolgen kann (die ja meistens kein Interesse an oder keine Zeit für das kleine schwedische Startup haben).

(Der Datensparsame in uns fragt sich allerdings, ob das Umflattern nicht besser als lokale App implementiert werden sollte, so daß man nicht Dritte dazu bevollmächtigen muß, im eigenen Namen flattern und auf Facebook oder Twitter zugreifen zu dürfen. Auch im Hinblick auf Engpäße und Betriebskosten erscheint dies sinnvoll).

Flattr this

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Reader Comments (2)

mit instagram kann man keine podcasts hören. ix glaube du meintest oben instacast. diese insta-apps von instapaper, instagram bis instacast sind wirklich instaconfusing.

August 7, 2012 | Unregistered Commenterix

> mit instagram kann man keine podcasts hören. ix glaube du meintest oben instacast.

In sta Tat!

Wird korrigiert.

August 7, 2012 | Registered CommenterThilo

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