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Freitag
Jun292012

Neues Dashboard bei aFlattr

Einer der interessantesten Zusatzdienste zu Flattr ist aFlattr, mit dem man durch Einkäufe bei Amazon sein Flattr-Budget aufbessern kann. Geld geschenkt bekommen (oder zumindest einen Preisnachlaß mitnehmen zu können) ist immer gut, aber bisher blieben die Einzelheiten ziemlich unklar und schwer nachzuvollziehen: Auf aFlattr selbst konnte man keinerlei Details zu eigenen Kontobewegungen einsehen, und daß das Geld systembedingt mit mehreren Monaten Verzögerung auf der Transaktionsübersicht bei Flattr auftaucht (wo es als "Campaign Deposit" geführt wird), ist dabei auch nicht unbedingt hilfreich.

Aber seit dieser Woche ist alles besser, denn es gibt jetzt ein Dashboard bei aFlattr. Dort werden alle bisher getätigten Auszahlungen in einer monatlichen Aufstellung ausgewiesen, sowohl diejenigen, die bereits bei Flattr angekommen sind, als auch die noch ausstehenden. Es gibt auch eine Aufschlüsselung in die einzelnen Shops (wobei diese Daten erst seit Ende 2011 erhoben werden, ältere Auszahlungen tauchen nur in der Gesamtsumme auf, nicht bei den einzelnen Shops).

Auf Nachfrage bei Betreiber Michael Grosser (den wir letztes Jahr auch zum Gespräch hier hatten) nach weiteren Daten, die man eventuell noch anzeigen könnte (zum Beispiel den Wert der Einkäufe, so daß man einen Prozentsatz ermitteln kann), verwies dieser auf eine vorbildliche Datensparsamkeitspolitik: aFlattr vermeidet im Hinblick auf den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer die Speicherung aller Daten, die nicht absolut betriebsnotwendig sind. So ist es ihm beispielsweise nicht möglich, die eingekauften Artikel den einzelnen Benutzern zuzuordnen (es gibt eine Liste aller Artikel mit Warenwert und Einkaufsdatum, aber keine Verknüpfung zu den Konten, diese erfolgt nur über die monatlich berechneten Salden). Wir sind von diesem Ansatz begeistert, hoffentlich findet das Nachahmer.

Somit steht dem fleißigen Einkaufen über aFlattr also nichts entgegen. Und bitte auch weitersagen, denn je mehr Umsatz erzielt wird, um so höher wird der Prozentsatz für die Provision. Wer selbst nicht bei Flattr mitmacht, der kann ja unsere Links nutzen, damit das gute Geld nicht verfällt. Und wer nicht nur bei Amazon und Expedia einkauft, dem sei zur Ergänzung auch noch socialvest empfohlen, daß einen ähnlichen Dienst mit weiteren (hauptsächlich nordamerikanischen) Shops anbietet.

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