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Mittwoch
Jun132012

Gittip

Github hat sich in den letzten Jahren zur ersten Adresse für Open-Source-Softwareprojekte entwickelt: Sowohl große Unternehmen als auch Hobbyentwickler veröffentlichen dort den Quellcode ihrer Projekte, und auch das Bereitstellen von Dokumentation und Websites ist mit Github möglich, ebenso wie die Nutzung einfacher Projektmanagement- und Kollaborationstools. Außerdem wird viel Wert auf die "soziale Komponente" gelegt, indem der Dienst es einfach macht, sich in Projekte einzubringen und die Aktivitäten anderer Entwickler zu verfolgen. Und das ganze ist auch noch kostenlos (bezahlen muß man nur, wenn man nicht-öffentliche Projekte mit Github verwalten will).

Open-Source-Projekte sind eine ideale Zielgruppe für Mikrospendendienste, und es auch bei den bestehenden Anbietern (wie TipTheWeb, Kachingle, Flattr) möglich, Github-Projekte zu unterstützen. Über ein entsprechendes API kann auch die Eigentümerfrage automatisiert und fehlerfrei geklärt werden, indem das Projekt sein Githubkonto mit dem des Spendendienstes verknüpft.

Aber jetzt gibt es eine weitere Option: Gittip ist ein neuer Mikrospendendienst, der sich ganz auf Github konzentriert.

  • Alle Spenden werden wöchentlich berechnet und ausgezahlt.
  • Alle Spenden sind anonym: Die Empfänger (und auch sonst niemand) erfährt, woher sie stammen.
  • Alle Auszahlungen sind öffentlich: Es kann jedermann einsehen, welches Projekt wieviel Geld eingenommen hat.
  • Einzahlungen erfolgen per Kreditkarte, um Kosten zu sparen sollte man einen größeren Betrag als Guthaben einzahlen, ansonsten kann aber auch eine wöchentliche Belastung erfolgen.
  • Die maximale Spende beträgt $1,28 pro Projekt und Woche.
  • Jede Einzahlung wird mit 10 Cent 30 Cent plus 3.9% Gebühren belegt, womit der Dienst seine Kosten trägt. Dies beinhaltet die Transaktionskosten.
  • Spenden sollen wiederkehrende, wöchentliche Spenden sein, nicht nur Einmalspenden, damit die Empfänger halbwegs damit planen können (aber der Spender kann dies natürlich jederzeit ändern).

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