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Mittwoch
Jun232010

Mit fremden Federn flattern

Flattr ist dazu da, durch freiwilliges Bezahlen von auch kostenlos erhältlichen Internetangeboten deren Anbieter zu ermutigen, ihre Beiträge auch weiterhin im freien Internet bereitzustellen (und nicht hinter Bezahlschranken zu verstecken). Das funktioniert nur dann richtig gut, wenn die Spenden so vollständig wie möglich bei den Inhaltsurhebern ankommen, und nicht auf dem Weg eine Menge abgegriffen wird.

An PayPals Gebühren kann man wohl nichts ändern, und auch flattr selbst muß seine Server und das Personal mit der flattr-Steuer (z.Z. 10%) bezahlen. Aber wie sieht es mit den populären Linkblogs aus, die kaum eigene Inhalte haben, sondern "lediglich" interessante Beiträge von anderswo aggregieren? Selbstverständlich spielen diese Websites eine wichtige Rolle, bringen sie doch versteckte Perlen aus obskuren Quellen zum Vorschein, die sonst vermutlich nie ein größeres Publikum erreicht hätten. Ich könne ihnen jeden Cent, den sie mit Werbung und Partnerprogrammen verdienen können. Aber sollten sie auch bei Flattr mitspielen dürfen? Für manch einen ist das pervers und widerspricht der Grundphilosophie des Dienstes

Ich finde, wer nur ein fremdes Youtube-Video oder einen Newstickerartikel mit einem Kommentar versieht, der sollte keinen eigenen Flattr-Button drankleben. Ideal wäre es, wenn er den Flattr-Button des Urhebers einbinden würde. 

Ich werde solche Nachdrucke auch nicht flattern, aber muß flattr etwas dagegen unternehmen, wenn jemand anders das tut? Verbote kommen immer schlecht an. Eine kleine Kampagne sollte ausreichen, um den Unterschied zwischen flattr und Facebooks "I Like" besser ins Bewusstsein zu bringen.  Vielleicht ein neuer Flattr-Button für Aggregatoren, mit denen diese ganz klar ausweisen können, daß das Geld auch beim wirklichen Urheber ankommt?

Flattr this

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