Kachingle nur mit monatlichem PayPal-Einzugsverfahren
Freitag, Januar 13, 2012 at 3:27AM Bei unseren Experimenten mit Kachingle sind wir auf ein Hindernis gestoßen: Im Gegensatz zu den anderen Spendendiensten funktioniert Kachingle nicht mit einem aufladbaren Guthaben (Pre-Paid-Prinzip), sondern erfordert eine Ermächtigung zum Einzug des monatlichen Beitrags (5 US$) per PayPal. Ganz abgesehen davon, daß PayPal in gewissen Kreisen recht unbeliebt ist, und daß es Zahlungen "moderiert" (Wikileaks-Problematik), verlangt PayPal zur Einrichtung des monatlichen Einzugs ("PayPal Subscription") wiederum, auf eine externe Quelle zugreifen zu können, für den Fall, daß das PayPal-Guthaben eines Tages nicht ausreicht. Die denkbare Alternative, das Abonnement dann zu stornieren, wird nicht unterstützt (vermutlich geschieht das aber dann doch, wenn das verbundene Bankkonto oder die Kreditkarte auch nichts mehr her gibt).
Man muß also seine Kreditkarte oder Bankkonto bei PayPal hinterlegen, um kachinglen zu können (was wir nicht wollten). Erschwerend kommt weiterhin hinzu, daß in Deutschland die Möglichkeit des Bankeinzugs nicht unterstützt wird. Laut Kachingle-Support ist Deutschland das einzige Land auf dieser weiten Welt, bei dem PayPal-Abos nur mit Kreditkarte möglich sind. Wir haben es noch mit einem japanischen PayPal-Konto versucht, aber auch dort ist zumindest ein Debit-Karte notwendig.
Nach Angaben von Kachingle wird an weiteren Zahlungswegen gearbeitet, und auch Pre-Paid steht auf der Liste.
PS: Das gleiche Problem hat auch Flickr um einen möglichen weiteren Pro-Account gebracht.
Thilo |
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